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STING - Broken Music

(Deutsche Grammophon/Universal)
Es zählt eher zu den Randerscheinungen im Popbusiness, dass ein Bassist zum Idol von Millionen faszinierter Fans aufsteigt. Gut, Paul McCartney ist das Gegenbeispiel, aber sonst? Der zweite, der aus der Reihe tanzt, heißt Sting und kommt ebenfalls aus Großbritannien. Sein kometenhafter Aufstieg begann 1977 mit Police, eine der wenigen Supergruppen der Nach-Beat-Ära. Als Solist war er ebenfalls sehr erfolgreich, und in einigen Kinorollen zeigte er schauspielerisches Talent. Trotz dieser Popularität war der Werdegang von Gordon Matthew Sumner alles andere als gemütlich, bis zum anerkennenden Ruhm ging er einen weiten, beschwerlichen Weg.
Die Lesung beginnt in Brasilien des Jahres 1987, als er an einer religiösen Aktion teilnimmt und von da aus sein Leben rückblickend betrachtet. Erste Einblicke in die aufwühlende Rock’n’Roll-Musik verdankte er seiner Mutter, die viele Schallplatten mit nach Hause brachte. Als Sting fünf Jahre alt ist, gibt sein Vater den Maschinenbauerjob auf und übernimmt ein Milchgeschäft. 1974 gründete er „Last Exit“. Ausführlich schildert er die finanziell schwieri-ge Lage. Als er eine Lehrerstelle angeboten bekommt, bessert sich das etwas. Stings Lebenslauf ist ein Beweis dafür, dass man auch als Beamter noch etwas ordentliches werden kann.
In zweihundertzwanzig Minuten, von Xavier Naidoo und Ulrich Matthes gelesen, entsteht ein packendes Selbstporträt eines Stars, der unabgehoben auf der Erde wandelt und gutes im Schilde führt.
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© 01. Mai 2004  WESTZEIT ||| Text: Klaus Hübner
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