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Arne Jysch (mit Bert Gottschalk) - DER NASSE FISCH


(Carlsen Verlag, Euro 17,99)
Berlin, im Frühjahr 1929, der junge Kriminalkommissar Gereon Rath ist gerade aus der Kölner Provinz in die Reichshauptstadt versetzt worden, als einige undurchsichtige Morde passieren, welche die renommierte Mordinspektion ratlos lassen. Die Chance für den jungen Gereon sich einen Namen zu machen. Ohne Rücksicht auf Kollegen und andere geht er seinen intriganten Weg und schreckt dabei auch vor Mord und Verrat nicht zurück.
Auch wenn die vielschichtig-verschlungene Story wie ein schlechter Kolportageroman oder eine Pulp-Geschichte aus amerikanischen Groschenheften aus der Jahrhundertwende um 1900 anmutet, die Romanvorlage ist deutlich jünger. Dennoch ist es erstaunlich mit welcher Rasanz der anfänglich charmante Gereon Rath sich im Laufe der Handlung zur absolut charakterlosesten Figur der Geschichte entwickelt, Stricher, Spitzel, Drogenhändler, ja selbst Nazis erscheinen da sympathischer.
Doch wenngleich die krude Story kaum überzeugt – was sowohl an der (mir unbekannten) Vorlage, dem Roman von Volker Kutscher – als natürlich auch an der Adaption liegen kann, macht die Graphik dafür einen umso besseren Eindruck; denn optisch ist das Werk absolut gelungen!
Info unter: www.carlsen.de/hardcover/der-nasse-fisch/54504
© 01. Juli 2017  WESTZEIT ||| Text: Bert Dahlmann
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