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LAX / JEAN-CLAUDE FOURNIER - Die Windpferde (Gesamtausgabe)


(Salleck Publications, 29.90 Euro) Vor Dekaden fiel niemand geringerem als André Franquin das außergewöhnliche Zeichentalent des jungen J.-C. Fournier auf und in der Folge übergab er diesem sogar seine Erfolgsserie um „Spirou & Fantasio“. Seitdem zeichnet Fournier Funnys und „runde Nasen“.
Jahrzehnte gingen ins Land, als sein Freund Lax ihm das Szenario zu einer realistischen Geschichte sendet, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf dem abgelegenen „Dach der Welt“ spielt. Fournier macht sich an die Recherche-Arbeit, stöbert in Archiven, um die raren Informationen des heute vergessenen, kleinen Königreiches Mustang zu bekommen. Auch zeichnerisch geht er neue Wege und setzt die komplette Geschichte in klassischer Aquarell-Technik um: „Ich hatte wirklich Angst. Ich hatte seit langem kein Aquarell mehr gemalt ...“ (Fournier). Das Ergebnis all dieser Mühe ist einfach großartig und Fournier erweist sich als echter Meister seines Faches.
Der kleine, taubstumme Kazi wird in seinem Dorf von den anderen Kindern als Außenseiter drangsaliert. Schweren Herzens senden seine Eltern ihn deshalb in ein fernes Kloster, damit er in Sicherheit ist und Mönch wird. Doch der alt gewordene Vater hat ein schlechtes Gewissen und macht sich auf, illegal die verschiedenen Grenzen zu übertreten, um seinen verlorenen Sohn noch einmal zu sehen ... www.salleckpublications.de
© 01. April 2018  WESTZEIT ||| Text: Bert Dahlmann
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