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MANDO DIAO - 09.11. Köln, Palladium

 

Wer nach der Heimat des Rock´n´Roll fragt, dem sei geantwortet, dass auch hier das Sprichwort „Home is where my heart is!“ hundertprozentig ins Schwarze trifft. Und bei so viel musikalischem Herzblut, wie Mando Diao es in Köln vergossen, durfte man die Rheinmetropole für eine Nacht zur Rock´n´Roll-Hauptstadt erklären. Das Vibrieren der Luft war bereits spürbar kurz nachdem die letzten Töne der standesgemäßen Vorband Razorlight verklungen waren. Schweißnasse T-Shirt-Träger, unterwandert von frisch eingetroffenen DieHard-Fans, die sich den Platz in der Nähe ihrer Idole erkämpfen oder einfach nur Teil der wabernden Massen sein wollten, brachten bereits jetzt reichlich Bewegung in die wartende Menge. Mit dem ersten live gespielten Ton war der zuvor eingenommene Platz nun kaum mehr zu halten, und als der weiße Vorhang fiel, wurde es zunehmend schwieriger für alle Hobbyfotografen, einen nicht verwackelten Schnappschuss zu ergattern. Ein bunter und vor allem hervorragend ausgewählter Mix aus beiden Alben, untermalt von einer mitreißenden, wenn auch nicht überzogenen Lichtshow, hinterließ nach gut eineinhalb Stunden durchweg gut gelaunte Mienen unter der „Best German Audience“ der laufenden Tour. Solcher Schmeicheleien hätte es dabei gar nicht bedurft, denn Mando Diao durften sich an diesem Abend ohnehin in jeglicher Hinsicht als Best Swedish Band unserer Tage betrachtet fühlen.
© 01. Dezember 2006  WESTZEIT ||| Text: Sven Trappen
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