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TELLAVISION - 07.05.2019 urban spree Berlin

 
Zunächst glaubte ich, dass Berlins Publikum nicht (mehr) weiß, was für prima Musik Tellavision macht, denn zunächst verloren sich nur recht wenige Gäste in dem kleinen Club auf dem ach so verrufenen RAW-Gelände. Mit dem eigenartig prätentiösen ElektroSongwritertum von Alex St. Joan hatte man auch nicht unbedingt was verpasst, als anschließend Fee Kürten mitsamt Trommler und einem Mann für die "bass section" die Bühne erklomm, war der Laden dann aber doch ganz gut gefüllt. Extrem professionell, aber nicht unangenehm abgeklärt, voller Energie und doch beherrscht präsentierte Tellavision ihre Musik zwischen NeoSoul, LoopKunst und DigitalFunk in einer sehr angenehmen Balance aus Elektronik und Schweiß. Groovemonster wechseln mit Loop-Etuden und mit einem Solo-Gitarren-Stück bringt sie das urban spree zu völligem Schweigen - ergriffen hören Hipster, Lesbenpärchen und alle anderen einfach nur zu. Mit einer ihrer Ansagen bringt es Kürten auf den Punkt: "Ich lebe in loops" und wir durften ihr an diesem Abend beim Leben zuhören.


Weitere Infos: www.tellavisionmusic.com
© 01. Juni 2019  WESTZEIT ||| Text: Karsten Zimalla ||| Datenschutz
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