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DOMINIC MILLER - 11.03.2019 a-trane Berlin

 
Der Gitarrenmeister verneigte sich mit einer Ansage tief vor der alterwürdigen Berliner JazzInstitution: "You know, I often play with my singer, in stadiums or big halls. But I love to play here, it's such a perfect venue, so intimate – whenever my manager get's an offer for the a-trane, I say: Take it!" Mit "my singer" meinte er natürlich seinen langjährigen buddy Sting, dessen "Fragile" als zweite Zugabe erklang – wobei sich PianoMann Mike Lindup (ex-Level42!) als respektabler Sänger erwies. Vorher musste sich Miller (obwohl er schon am Abend vorher ein set an gleicher Stelle gespielt hatte) erkundigen, welcher Wochentag gerade ist – der Flug aus Japan forderte seinen Tribut. Auf dem Programm des Zusatz-Gigs (Miller spielte 2 Shows an diesem Abend!) standen v.a. die Stücke des gerade erschienenen "Absinthe"-Albums, ergänzt um einige ältere Nummern (darunter das wundervolle "Water"). Trotz hangovers war die Band bestens aufgelegt, der fulminante drummer Ziv Ravitz spielte Solo um Solo, Bassist Nicolas Fiszman federte flott auf seinem funky Fünfsaiter und der junge argentinische Bandeonist Santiago Arias darf als große Entdeckung gelten. Miller versuchte seine Zufriendenheit so in Worte zu fassen: "It's such a luck to play some riffs with your friends around the world.".
© 01. April 2019  WESTZEIT ||| Text: Karsten Zimalla ||| Datenschutz
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