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PHILLIP BOA & THE VOODOOCLUB - 29.10.2016

 
Music Hall, Worpswede
Im Künstlerort Worpswede herrschte Ausnahmezustand: Phillip Boa & The Voodooclub gastierten in der Music Hall. Eben dort, wo sonst Silbermond ein Promokonzert abliefert, oder die Blues Pills den Laden rocken. Boas erstes Gastspiel im Ort der Maler und Dichter war natürlich ausverkauft! Direkt vor der Bühne versammelten sich bereits zum Support Emily´s Giant so viele Menschen, dass die Fotografen kaum fotografieren konnten. Ein Hamburger Pärchen hatte tags zuvor bereits den Tourstart der Blank Expression-Tour in Osnabrück erlebt, reiste der Band nun heimwärts hinterher. Zwei durstige „Vierziger“ aus Kiel prosteten sich zu, ordentlich Bier vor sich auf die Bühne gestellt - sie wollten auf einem Parkplatz im Auto nächtigen. Meister Boa, aktueller denn je ("Blank Expression" - "A History Of Singles 1986-2016"/ "Fresco - A Collection Of 12 New Songs" belegte im Sept. No. 8 der Charts!), leitete gekonnt wortkarg durch sein Programm. Dabei sprang ein bunter Mix aus nahezu allen verschiedenen Karriere-Epochen heraus. Neu, fast neu, und alt. Auch Boas Affinität zu „Vornamen“-Hits („Albert Is A Headbanger“) wurde ausgiebig gefrönt. Nach dem 17. Song „And Then She Kissed Her“ verschwanden die Musiker von der Bühne, um für diverse Zugaben zurückzukehren. Dort gab es dann „Container Love“, „I Dedicate My Soul To You“ u.a. mehr. Fazit: Sound, Show, alles wunderbar. Lediglich Pia Lunda wurde schmerzlich vermisst – ohne ihre Stimme haben Tracks wie „And Then She Kissed Her“ nur die halbe Wirkung! Ihre Nachfolgerin wirkte manchmal, vielleicht auch dadurch, ein wenig verloren.

Weitere Infos: http://musichall-worpswede.eu
© 01. Dezember 2016  WESTZEIT ||| Text: Ralf G. Poppe
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