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RHONDA - 11.07.2015 Müssen alle mit-Festival, Bürgerpark, Stade

 
Es war wie in den 80er Jahren... Kinder mit Ohrenschützern, junge Menschen, ältere Menschen – alle friedlich beieinander. Sogar die Toiletten waren grandios sauber. Einzig fragwürdig war, warum die Hamburger Formation Rhonda nicht mit der beginnenden Dämmerung, sondern in der Mittagssonne spielen musste. Sie waren subjektiv der Headliner des Tages- der plakative Top-Act, Nada Surf, traf aufgrund eines gecancelten Fluges in Wien erst kurz vorm Auftritt um 21.30 auf dem Gelände ein. Okay, Menschen mit Handys sah man in den 80ern auch noch nicht... hier aber hörte man sie sagen: „Nein, kann jetzt nicht, will Rhonda sehen!“ Und sie taten gut daran: Rhonda-Sängerin Milo begeisterte mit ihrer fulminanten Blues-Röhre die Menge, während die vier Herren der Band einen souligen Rhythmus vorgaben, der viele Damen zum Tanzen anregte. Rhonda ist das fröhliche Pendant zu den Molltönen der vergleichbaren Röhre von Amy Winehouse (r.i.p.). In ihr 45minütiges Set packte das hanseatische Quintett alles rein, was wichtig ist: Hits wie „That´s How I roll“ aus dem Nora Tschirner/Christian Ulmen-Film „Alles ist Liebe“, „Camera“ u.a. – nichts fehlte. Beim letzten Stück durfte es dann gar einmal richtig krachen. Da wurden Milo´s Wurzeln im Punk sichtbar! Oliver Gottwald (Ex-Anajo), Schrottgrenze, Egotronic, die Antilopen Gang und Käptn Peng & die Tentakel von Delphi waren ebenfalls mehr als Pausenfüller zwischen Rhonda und Nada Surf. Letztere beendeten einen friedvollen Tag in Stade. So darf es ruhig immer sein!


Weitere Infos: http://rhondamusic.com
© 01. August 2015  WESTZEIT ||| Text: Ralf G. Poppe
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