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EASY OCTOBER - 07.02. Grend Essen

 
Nein, das Rad erfinden Easy October an diesem Samstagabend im Grend nicht neu, trotzdem begeistern Singer/Songwriter Kristoffer Hedberg und sein musikalisches Dream-Team mit Gitarrist Kristofer Aström, Nationalteatern-Prog-Legende Nikke Ström am Bass und Drummer Patrik Carlsson das Publikum so sehr, dass am Ende sogar noch eine ungeplante Zugabe hermuss. Bei ihrem 80-minütigen Auftritt zeigen die vier Schweden, wie gut sich alle möglichen Americana-Facetten und nordische Melancholie ergänzen. Leichtfüßig springen sie vom poppig-herbstlichen ´My Love Will Be There Still´ zu ´Blow Out Your Candles´, das live so klingt, als stamme es direkt aus ´Sweethearts Of The Rodeo´ von den Byrds. Gemein ist allen Stücken, dass sie auf der Bühne in Quartettbesetzung deutlich rauer als die oft mit Pedal Steel oder Klavier und Orgel ausstaffierten Plattenversionen klingen. Doch die reduzierte Instrumentierung und die kleinen Unsauberkeiten der Live-Präsentation tun den Stücken durchaus gut. Das gilt nicht nur für die Uptempo-Nummern, sondern auch für die sehnsüchtigen Balladen: ´Better Where You Are´ entpuppt sich ob Kristofer Aströms herzergreifendem Harmoniegesang als heimliches Highlight des Abends. Weil am Ende des Programms mit ´Baby Blue´ und ´Rocket Man´ auch noch die Hits des Debütalbums ´Things We Said Yesterday´ auftauchen, fällt das Fazit nicht schwer. Schön war´s!
Text + Photo: Carsten Wohlfeld
© 01. März 2015  WESTZEIT
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