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THE BLACK KEYS - 04.05.2014 Postbahnhof Berlin

 
So sieht also neuerdings ein Record-ReleaseKonzert aus. Eine neckermannkatalogdicke Gästeliste liegt am Eingang, von der zwei Drittel der dort aufgeführten Personen nicht auflaufen und damit den VIP-Bereich leer aussehen lassen. Leider nimmt der VIP-Bereich ein Drittel des Veranstaltungsraums ein und die Fans, die gerne mehr Karten gekauft hätten, verstehen die Welt nicht mehr. Ein paar wichtige Menschen lassen sich aber schon blicken, Marius Müller-Westernhagen etwa mit seiner Neuen. Bevor The Black Keys Schlagzeuger Patrick Carney und Gitarrist Dan Auerbach die Bühne betreten, werden erstmal, die akkreditierten Fotografen aus dem Fotograben vertrieben. Warum? Darum! Endlich geht es los, das Konzert von The Black Keys. Sie stellen ausgiebig ihre neue, achte Platte „Turn Blue“vor. Das dachten eigentlich alle Anwesenden. Stattdessen dauert die Live-Präsenz nur eine dreiviertel Stunde. Zu Gehör gebracht werden viele Knaller von den letzten Alben „El Camino“ und „Brothers“, etwa „Tighten Up“ oder „Gold On The Ceiling.“ Dann gibt es noch die unvermeidlichen „Lonely Boy“ und „Little Black Submarines“ als Schlussstücke. Wer Aufschlüsse über „Turn Blue“ erwartet hatte, musste sich mit vier neuen Stücken bescheiden: „Bullet In The Brain“, „Turn Blue“, „It´s Up To You Now“ und „Fever.“ Und was lernen wir -neben einer Missachtung des Publikums- aus diesem Konzert? Dass The Black Keys auch musikalisch eine der überschätztesten Truppen der neueren Pophistorie sind!
Text: Franz X.A. Zipperer / Foto: Roland Owsnitzki/Votos
© 01. Juli 2014  WESTZEIT
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