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U-TOPIA FESTIVAL - 10. - 24.11. im und am Dortmunder U

 
Dass Utopien ihrem Wesen nach fiktiv sind, bedeutet nicht, dass sie nicht Realität werden können. Im Gegenteil, als Thomas Morus die Insel Utopia erdachte, stand dahinter die Absicht, etwas Konkretes in Gang zu setzen. Und wenn Utopia in das Herz des Ruhrgebiets verortet wird, dann ist das als ein positives Zeichen für eine Region zu werten, die vom Schwund der Mittel betroffen ist und neue Impulse dringend benötigt. Das U-TOPIA-Festival, das in diesem November erstmalig im „Dortmunder U“ stattfand, bietet der Region eine temporäre Heimat für Visionen. Als Festival für Musik, Kunst und Technologie stellt sich die Veranstaltung mit einem ehrgeizigen Programm trotzig dem Trend zur kulturellen Entsagung entgegen. Auf der Agenda des Programms standen in diesem Jahr sowohl international etablierte Namen wie die Kult-Elektroniker von Mouse on Mars, Oval, Frank Bretschneider, EFDEMIN und der Exil-Dortmunder Thomas Köner, aber auch lokale Protagonisten der Szene. In Kombination mit den angebotenen Workshops zum Thema Selbstvermarktung, digitale Musikproduktion und Mastering, sowie den künstlerischen Grenzgängen in das Gebiet der Medienkunst wurde vom Veranstalter, dem neu gegründeten „Digitale Künste e.V.“, also ein beachtliches Festival Line-up mit über 30 multimedialen Acts gestemmt.
Foto: strausdat
© 01. Dezember 2012  WESTZEIT ||| Text: Till Barz
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