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COLOGNE ON POP - 20.-24.06. Köln, div. Locations

5 Tage, 32 Orte, 65 Veranstaltungen über 100 Künstler - das sind die Koordinaten, welche die diesjährige c/o pop zum Sommeranfang in Köln determinieren.
In der Festivalzentrale am Hans-Böckler-Platz und am Stadtgarten/im Studio 672 winken kostenlose Veranstaltungen (z.B. mit den energischen Indierockern von Vierkanttretlager aus Husum oder der polnischen Singer-Songwriterin Julia Marcell). Meine persönliche Empfehlung zum Auftakt lautet Einar Stray, die Anfang des Jahres mit „Chiaroscuro“ ein herausragendes Debütalbum hervorbrachten und als sechsköpfige Band live absolut zu überzeugen wissen. Im Gloria wird die Stimmung am Donnerstag mit dem unkonventionellen Stilmix der Norweger von KAKKMADDAFAKA sicherlich einen ersten Höhepunkt erreichen. Zum ersten Mal finden sogar Konzerte im Millowitsch Theater statt, wo unter anderem das dunkel gestimmte Electro-Pop-Duo Dillon und die amerikanische Soul-Pop-Band Joan As Police Woman gastieren werden. Der Tanzbrunnen bietet dem letztjährigen Senkrechtstarter Tim Benzko, der norwegischen Freak-Girl-Group Katzenjammer und dem Berliner Newcomer-Duo Me And My Drummer ein charmantes Open-Air-Ambiente bei hoffentlich schönem Wetter. Gespannt sein darf man auch auf die Altmeister von Yello, die ihren Film „Touch Yello – The Virtual Concert“ – die filmische Umsetzung ihres 2009 erschienenen Albums „Touch Yello“ höchstselbst in der Residenz Astor Film Lounge präsentieren werden. Und wer sich schon immer gefragt hat, was eigentlich Palais Schaumburg heute machen, darf sich am Samstag im Kammermusiksaal selbst ein Urteil bilden. Am Sonntag dürfte mit der jungen Österreicherin Anja Plaschg aka Soap & Skin eine angemessen düster-getragene Gänsehautstimmung in die Philharmonie einziehen und das Festival gebührend beenden. Die Eintrittspreise bewegen sich dabei dank diverser Sponsoren allesamt im moderaten Rahmen, das Festivalticket kostet 70 Euro und das gesamte Programm gibt es unter www.c-o-pop.de.

Weitere Infos: www.c-o-pop.de
© 01. Juni 2012  WESTZEIT ||| Text: Marco Pawert
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