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LISA HANNIGAN - 11. Mai Gebäude 9, Köln

 
Mit ihrem zweiten Album „Passenger“ im Gepäck machte die Irin mit ihrer fünfköpfigen Band auch in Köln Station, um das Publikum von ihren außergewöhnlichen Live-Qualitäten zu überzeugen.
Den Vortritt im Programm erhielt John Smith - Gitarrist der Band – der mit seiner Akustikgitarre und seiner voluminösen, edelkratzigen Stimme aufhorchen ließ und den verdienten Applaus bekam. Lisa Hannigan begann den Hauptteil des Abends alleine und spendierte mit „Little Bird“ eine intensive Kostprobe ihres außergewöhnlich schönen Gesangs, der klar und gleichzeitig leicht angeraut und vor allem so beseelt ist, dass er ganz sicher viele Herzen berührt. Mit den anderen Bandmitgliedern kam dann die musikalische Vielfalt, eine ansteckende Lebendigkeit sowie eine sehr gute Umsetzung der Albumsongs hinzu. Doch obwohl die Musiker ihre Sache sehr gut machten, war es war vor allem die bezaubernde Lisa Hannigan, die das Publikum mitriss, weil sie mit jeder Pore ihres Körpers ihre Musik zu atmen schien und das Herz auf der Zunge trug. Gegen Ende versammelte sich die Band im Halbkreis und sang in Gedenken an den am 19. April verstorbenen Levon Helm „The Night They Drove Old Dixie Down“ in einer wahrlich denkwürdigen Version. Nach 75 Minuten verließ man den Saal voller Glücksgefühle und schöner Erinnerungen.

Weitere Infos: lisahannigan.ie
© 01. Juni 2012  WESTZEIT ||| Text: Marco Pawert
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