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SOPHIE HUNGER - Cultureel Podium Roepaen, Ottersum

 
In dem wunderbar restaurierten Gebäude des ehemaligen Klosters „Maria Roepaen“ war am 19. November letzten Jahres die Schweizerin Sophie Hunger mit ihrer Band zu Gast und gab im dortigen 200 Personen fassenden „Nightclub“ ein eindrucksvolles Konzert.
Zu Beginn aber musste sich das Publikum gedulden: Durch einen Brand im Utrechter Bahnhof steckte Drummer Alberto Malo, der übrigens zum ersten Mal mit der Band spielen sollte und diese anspruchsvolle Aufgabe mit Bravour meisterte, fest, musste dort abgeholt werden und erschien erst gegen neun Uhr am Set.
Sophie Hunger eröffnete mit „Die Fahrendia“ a cappella und vermittelte einen ersten Eindruck dessen, was folgen sollte: Eine ausgesprochen konzentriert wirkende Vorstellung gepaart mit einem feinen Gespür für Melodien und Stimmungen, einer Künstlerin, die in der Lage ist, jeden Ton zu treffen und so zu setzen, dass er seine volle Wirkung entfaltet sowie mit Musikern, die ihr in Sachen Professionalität und Spielfreude in nichts nachstehen (vor allem Michael Flury an der Posaune ist eine Ohrenweide!).
Dabei macht es keinen Unterschied, ob es ein ruhiges, ein jazziges, ein rockendes Stück ist oder eines, bei dem auch klassische Strukturen zu finden sind – alles wirkt wie aus einem Guss und so gekonnt komponiert, dass die lebendige und gleichzeitig intensive Umsetzung des Ganzen – bei aller Ernsthaftigkeit der Songs - pure Freude vermittelt und emotional tief berührt.
Mehrfache stehende Ovationen des Publikums waren der verdiente Lohn für die dargebrachte Leistung einer Band, die man einfach live gesehen haben muss!

Weitere Infos: www.sophiehunger.com
© 01. Februar 2011  WESTZEIT ||| Text: Marco Pawert
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