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ONLY LOVERS LEFT ALIVE - Pandora

Was haben Detroit und Tanger gemein? Neben Brutstätten hochwertig-kultureller Ereignisse bilden sie die Schauplätze für Jim Jarmuschs neusten Geniestreich. Nach siebenjähriger Planung und interkontinentalen Produktionsverhandlungen, lief ONLY LOVERS LEFT ALIVE im diesjährigen Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes. Von Anfang an im Boot waren Tilda Swinton und John Hurt, die Jarmusch den Rücken gestärkt haben.
In einem seiner vielleicht persönlichsten Kinofilmen erschafft das Multitalent eine faszinierende Parallelwelt, die so unterschiedlich zu unserer nicht zu sein scheint und doch bevölkert ist von ätherischen Gestalten, die sich über Jahrhunderte hinweg in einem Prozess immerwährenden Perfektionierung befinden und dabei – neben ihrer persönlichen Optimierung – Zeugen des Untergangs der menschlichen Zivilisation werden müssen. Dass es sich dabei um Untote handelt kann dabei getrost als Randnotiz verbucht werden, denn Adam (Tom Hiddleston, bekann aus ) und Eve (Tilda Swinton) sind so viel mehr als das: Liebende, denen Zeit und Raum nichts anhaben können. Und weil es in den zwei Stunden Laufzeit um mehr geht als darum wunderschönen Menschen in ansprechenden Kostümen und Szenerien beim Abhängen zuzusehen, dreht sich alles um Kultur, Medien, Zeitzeist, den Verfall der – nicht ausschließlich – amerikanischen Gesellschaft und erwartungsgemäß: Musik, Musik, Musik. Den Soundtrack aus Sixties Soul und Garage Punk verantwortet Jozef van Wissem.
USA 2013, Regie: Jim Jarmusch
Darsteller: Tilda Swinton, Tom Hiddleston, Mia Wasilowska u.a.
Kinostart: 25.12.2013

Weitere Infos: only-lovers.pandorafilm.de
© 13. Dezember 2001  WESTZEIT ||| Text: ellen_paris
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