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PARADA - Neue Visionen

 
Dieser Film hat alles und von allem zu viel. Gerade in der Überzeichnung liegt jedoch seine Stärke, mit der PARADA auf der diesjährigen Berlinale das Publikum in seinem Bann zog. Mutiges in-die-Fresse-Kino, das ein Rundumschlag sein will: ein Antikriegsfilm im farbenfrohen Balkankleid. Mit seinem krassen bis grenzwertigen Humor drängt sich Srdjan Dragojevic neuester Streich ungefragt auf und ist gerade jetzt extrem willkommen. Denn während der Ausgang des Pussy Piot Prozesses für weltweite Proteste sorgt und die Eurokrise allgegenwärtig ist, ‚passiert‘ Putins Gay-Pride-Verbot für Russland bezogen auf die nächsten 100 Jahren einfach mal so nebenbei.
Limun (Nikola Kojo) ehemals kriminell, stolzer Besitzer einer Sicherheitsfirma, Kriegsveteran und fast schon penetrant homophob, bereitet sich auf die Hochzeit mit seiner Verlobten Pearl (Hristina Popovic) vor. Um Limun eine Lektion zu erteilen, besteht Perl auf den schwule Mirko (Goran Jevtic) als ihren Hochzeitsplaner und nötigt ihren Verlobten dazu, die von Mirko und seinem Freund organisierte Gay-Pride-Parade mit seiner Firma zu beschützen. Die Polizei auf der Gegenseite wissend muss Limun tief in die Trickkiste greifen, um Pearls Wunsch nachzukommen.
SE/ HR/ MK/ SI 2011, Regie:Srdjan Dragojevic
Darsteller: Nikola Kojo, Milo‰ Samolov,
Hristina Popovic u.a.
Kinostart: 13.9.2012
© 05. September 2012  WESTZEIT ||| Text: ellen_paris
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