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BABYCALL - NFP

 
Es gibt nichts, was einen Kinobesuch so sehr vermiesen kann, wie eine voraussehbare Handlung, bei der man fast schon die Dialoge vorausahnt. Dies kann einem aber bei BABYCALL kaum passieren. Im Gegenteil sollte man vorher einen Kaffee getrunken haben um dem Geschehen folgen zu können. Lohnen tut es sich in jedem Fall, der skandinavischen Thriller-Sicherheit sei dank.
Alles beginnt mit dem Einzug von Anna (Noomi Rapace) und ihrem achtjährigen Sohn Anders (Vetle Q. Werring) in eine anonyme Wohnsiedlung. Aus einer schwierigen Beziehung zu Anders Vater geflohen, lebt die junge Mutter in ständiger Angst, ihnen könnte etwas zustoßen, was zunehmend zu Problemen führt. Mit dem Kauf eines Babyphones erhofft sich Anna ein Gefühl von Sicherheit, er führt sie jedoch auf eine verstörende Reise, aber auch in Kontakt mit einem neuen Mann (Kristoffer Joner), der für sie da sein will. Aber kann sie ihm vertrauen?
Nach mehrmaliger Starttermin-Verschiebung kommt BABYCALL endlich in die deutschen Kinos und ist für Freunde des Genres ein Muss. Rapace (MILLENIUM-TRILOGIE) spielt die Stimmungslage der Mutter bis ins Detail mit großem Einfühlungsvermögen. Auch Joner, zuletzt brillant in KING OF DEVIL'S ISLAND, legt ein eindrucksvolles Spiel dar.
NO/ SE/ DE 2011, Regie: Pål Sletaune
Darsteller: Noomi Rapace, Kristoffer Joner, Vetle Qvenild Werring, Stig Amdam u.a.
Kinostart: 12.07.2012

Weitere Infos: www.babycall-derfilm.de
© 12. Juli 2001  WESTZEIT ||| Text: ellen_paris
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