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MEIN LIEBSTER ALBTRAUM - Verleih: Concorde

 
Die erfolgreiche Kunstgaleriebesitzerin Agathe (Isabelle Huppert) lebt mit ihrem Mann Francois (André Dussollier) und dem gemeinsamen Sohn in einer vornehmen Region von Paris. Sowohl mit ihren Angestellten als auch mit ihrer Familie geht sie vorwiegend distanziert und kühl um, was den allgemeinen Frust schürt. Ihr gesittetes und routiniert durch-strukturiertes Leben erleidet eine Kette von Erschütterungen, als sich eines Tages der abgewrackte Säufer Patrick (Benoît Poelvoorde) in Agathes Leben breitmacht. Um die enge Freundschaft zwischen ihren Söhnen nicht zu gefährden, die gerade für ihr lernschwaches Kind von enormer Bedeutung ist, nimmt die karrierebewusste Frau die fast schon penetrante Allgegenwärtigkeit des Rüpels in Kauf. Francois sieht in Patrick eine willkommene Abwechslung und freundet sich mit ihm an, wodurch er ganz nebenbei Patricks Sozialarbeiterin Julie kennenlernt, von der er sich zunehmend angezogen fühlt.
Währenddessen kann Agathe ihren Blick kaum von Patrick lassen. Dies führt zwar häufig zum darauf folgenden Augen-verdrehen ihrerseits, beide jedoch auch auf eine gemeinsame Fährte. Der Film wird seiner Rolle als französische Liebeskomödie wie selbstverständlich gerecht, indem er seine Protagonisten durch zum Teil abstruse Abenteuer schleust, um sie dann mit einer durchaus zeitgemäßen Version der wahren Liebe zu konfrontieren.
Es ist wirklich wunderbar, Isabell Huppert (I'm Not a Fu**ing Princess)und Benoît Poelvoorde (Nichts zu verzollen, Die anonymen Romantiker) als ungleiches Paar zu erleben. Beide wissen ganz genau, wie sie sich ihre Charaktere einverleiben und das Bestmögliche daraus machen. Dies lässt auch das an Stellen durchhängende Drehbuch fast schon vergessen.
FR/ BE 2011, Regie: Anne Fontaine
Darsteller: Isabelle Huppert, Benoît Poelvoorde,
André Dussollier u.a.
Kinostart: 12.01.2012
© 01. Dezember 2011  WESTZEIT ||| Text: ellen_paris
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