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MARION BRASCH - Die irrtümlichen Abenteuer des Herrn Godot

 
Voland & Quist, 160 S., 18,00 EUR
Marion Brasch ist Menschen, die zwischen 1988 und 1992 im Empfangsbereich von DT64 lebten, auf jeden Fall durch ihre unverwechselbare Stimme vertraut (heutigen Radio-eins-Hörern auch). Aber seit 2012 kennt man sie auch als Autorin, die inhaltlich und stilistisch flexibel genannt werden darf. Und erfolgreich, denn ihre Bücher fanden bei Kritik und Lesern gleichermaßen Anklang. Daher erstaunte es schon, als einer der Herren Voland & Quist mir vor gut einem Jahr zuraunte: Wir machen was mit Marion Brasch! Support your local Verleger, genau! In dem von Matthias Friedrich Muecke illustrierten Buch versucht Brasch sich als skurrile Wortanalytikerin und surreale Philosophin: Warum heißt der Lackaffe so, wie sterben telepathische Chinesen und was macht eigentlich der Würfelmolch? Schnell verliert man die Angst vor'm Gefährlichen Reißwolf und hat viel Freude an den (unbewusst?) auch an Funny van Dannens literarischem Werk geschulten Lustigkeiten. Ein breit fließendes Delta im Strom aus Assoziationen, dem man gern auch in die feinsten Verästelungen folgt!

Weitere Infos: www.marionbrasch.com
© 01. Juni 2016  WESTZEIT ||| Text: Karsten Zimalla
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