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ALEXANDER HACKE - Krach – Verzerrte Erinnerungen

 
(Metrolit, 271 S.; Hardcover; 22.00 Euro)
Alexander Hacke (*1965) ist Musiker, Produzent, Komponist. Er spielt bei den Einstürzenden Neubauten, realisierte erfolgreich Film- und Theatermusik (u.a. für Filme von Fatih Akin). Nun hat er seine Autobiographie veröffentlicht: „Krach“. Hacke: „Den Titel wusste ich von Anfang an. Im Konzept des Rauschens sind im weißen Rauschen alle Frequenzen enthalten. Weißes Rauschen ist der ultimative Krach!“ Derzeit wohnen Hacke und seine Ehefrau, die Künstlerin Danielle de Picciotto, nirgendwo so richtig. Die eigene Wohnung in Berlin-Wedding gaben sie 2010 auf, um eine 18monatige Weltreise zu absolvieren. Daraus sind nunmehr 5 Jahre geworden. Die Erinnerungen an sein Leben stellen sich für Hacke sehr diffus dar. „Schneidet man eine Schneise durch die Erinnerungen, ergibt sich eine Melodie. Die Schicksalsmelodie.“ Alle Erinnerungen umzustülpen und auszukosten, „war die größte Arbeit, die ich in meinem Leben je zu Ende gebracht habe.“ Ein wahnsinniges Buch mit wahnsinnig vielen Details, bisher unveröffentlichten Fotos etc. – über die Neubauten, ehemalige Partnerinnen wie Christiane F., Meret Becker, abgedrehte Film(musik)e(n) – Ein Buch wie ein weißer Rausch! Die Erstauflage ist bereits kurz nach dem Erscheinen vergriffen!


Beim Interview überraschten wir den Autoren mit Besuchen von zwei ehemaligen Weggefährten: AnayanA Neander (Solo-Sängerin; Ex-Ton Steine Scherben) wohnte mit ihrer Mutter in den Neunziger Jahren mit Hacke zusammen in einer WG, Mark Chung (CEO Freibank Musikverlage) spielte bis 1994 zusammen mit dem Protagonisten bei den Einstürzenden Neubauten. Zusammen präsentierten sie in einem Berliner Café „Krach“!

Weitere Infos: www.metrolit.de
© 01. Februar 2016  WESTZEIT ||| Text: Ralf G. Poppe
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