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FRANZ MON - Sprache Lebenslänglich

 
S. Fischer Verlag, 656 S., 24,99 EUR
Dieser ebenso umfangreiche wie spannende Essay-Band untermauert Mons künstlerisch-intellektuellen Rang: wie der mit ihm durch "eine nahezu lautlose Schwingungs-Symbiose" verbundene Carlfriedrich Claus ist der inzwischen 90jährige Franz Mon einer der großen Arbeiter an der Schnittstelle von Text und bildender Kunst, von Schrift und Grafik. Anders als der einsiedlerische Sachse meldet sich Mon aber nicht nur mit (konkreter) Poesie/Bildern (unvergesslich z.B. sein "Presstext" von 1981), Hörspielen und akustischer Kunst, sondern immer wieder auch kritisch/kommentierend zu Wort. Und das mit so kluger wie scharfer Analyse, wie man hier anhand etlicher Beispiele nachlesen kann. Eines der Kapitel heißt denn auch: "Sprache wird Schrift - Schrift wird Bild - Bild wird Text" - hierzu hat Mon künstlerisch wie theoretisch Wesentliches beigetragen. Eine "fundamentalpoetische" Biografie und ein wundervolles, sehr kluges Buch, das sich beileibe nicht nur an Germanisten oder Kunsthistoriker wendet!

Weitere Infos: www.fischerverlage.de/buch/sprache_lebenslaenglich/9783100024497
© 01. August 2016  WESTZEIT ||| Text: Karsten Zimalla
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