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OWEN MARTELL - Intermission

 
(Wagenbach, 160 Seiten, 14,90 Euro)
Hilflosigkeit im Hause Evans, Sprachlosigkeit, die sich nur durch gemeinsames Musizieren überwinden ließ. Die Familie Evans aus dem weißen Mittelstand New Jerseys erfährt manche „Unterbrechung“, aus biographischer Sicht erfährt man jedoch nicht viel über einen der berühmtesten Pianisten des Jazz, Bill Evans. Der hatte 1961 den Tod seines Bassisten Scott LaFaro, der bei einem Autounfall ums Leben kam, zu verkraften. Owen Martell schildert die dadurch noch tiefer gehende Sprachlosigkeit von Harry sen., Mary, Harry jun. und Bill. Seinen Bruder Harry und ihn unterrichtete Mutter Mary Evans auf dem Klavier, Bill Evans erlangte Weltruhm. Den Schicksalsschlag mit LaFaro nahm Owen Martell zum Anlass, in die Gedanken- und Gefühlswelt der Familie einzutauchen und lässt jeden der Vier seine Sicht der Dinge schildern. Das ist leider nur teilweise überzeugend gelungen, das Widersprüchliche und die Ängste von Bill Evans herauszuarbeiten.
© 01. November 2014  WESTZEIT ||| Text: Klaus Hübner
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