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LAURIE ANDERSON - Delusion

 
(Schriftenreihe des documenta-Archivs, 84 Seiten, 17,50 Euro)
Die „documenta VI“, 1977, sah Laurie Anderson als Teilnehmerin mit „Songs“, 1982 war sie mit der Videoarbeit „What You Mean We“ vertreten. Zum fünfzigjährigen „documenta-Archiv“-Jubiläum 2011 trat sie mit ihrer Performance „Delusion“ in Kassel im Staatstheater auf. Die stets progressive, innovative Arbeit von Laurie Anderson auf dem Gebiet der Performance-Kunst und der experimentellen Musik spiegelt sich in „Delusion“ insbesondere als Programm wieder, das die Künstlerin – wie schon in früheren Werken – als Geschichtenerzählerin zeigt. Herausgegeben von Karin Stengel rekapituliert und resümiert das Buch „Delusion“ in Texten, Fotos und anderen Abbildungen. Laurie Anderson erzählt den Zuhörern von zwischenmenschlichen Beziehungen und davon, wie diese Beziehungen in der Unsicherheit des eigenen Daseins beschädigt und beendet werden. Doch so emphatisch und „fühlend“ wie Anderson diese Zustände erzählt und mit audiovisueller Kunst beschreibt, ist eine ihrer herausragendsten künstlerischen Fähigkeiten.
© 01. November 2012  WESTZEIT ||| Text: Klaus Hübner
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