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JOHN WILCOCK - Die Autobiografie und das Sexleben des Andy Warhol

 
(Hannibal, 256 Seiten, 39,99 Euro)
Der Preis hat es in sich, das Buch aber auch. Obwohl es ursprünglich von einem New Yorker Flohmarkt stammt, wo Herausgeber Christopher Trela 1991 auf ein unscheinbares Paperback mit dem Titel „The Autobiography And Sex Life Of Andy Warhol“ stieß. Es enthielt Interviews und Schwarzweiß-Fotografien, als Autor stand John Wilcock, als Fotograf Harry Shunk darauf. Das Buch enthielt viel Warhol-Dynamit, oder, besser gesagt, Dynamit über Warhol. Mehr als zwanzig Interviews mit Wegbegleitern Warhols hatte John Wilcock eingefahren, darunter erzählte Erinnerungen von Gerard Malanga, Henry Geldzahler, Viva, Paul Morrissey und Brigid Polk. Sie alle waren nahe, sehr nahe dran am wichtigsten Pop-Art-Künstler seiner Zeit. Und als wegweisender Klassiker, der er schon zu Lebzeiten war. Ungefiltert plaudern die Warhol-Jünger und -innen über ihren Mentor und Antreiber, Regisseur und Freund. Leo Castelli, sein Galerist: „Er zeigt sich stets zurückhaltend, übertreibt nie. All seine Aktionen sind wohl durchdacht.“ Informative Aussagen und bemerkenswerte Fotografien – ein Buch für Liebhaber, Fans und Neugierige.
© 01. März 2012  WESTZEIT ||| Text: Klaus Hübner
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