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JAN BÖTTCHER/FRANK WILLMANN (HG.) - Alles auf Rot - Der 1. FC Union Berlin

 
Blumenbar/Aufbau Verlag, 240 S., 18 EUR
Zwei Menschen haben mich nach fast 30 Jahren kategorischer Abstinenz, ja Ignoranz, vor einiger Zeit zurück zum Fußball gebracht. Zum einen mein kleiner Sohn, zum anderen ein Berliner Bekannter, der mich überzeugte, mal mit zu ihm auf die Waldseite der "Alten Försterei" in Köpenick zu kommen. Und das war ein tatsächlich unbeschreibliches Erlebnis. Die Fans feiern ihre Mannschaft weitgehend unabhängig vom Spielergebnis, "pure Euphorie" ist viel zu blass und "heterogen" als Beschreibung der Fans weit untertrieben. Böttcher/Willmann baten nun eine bunte Truppe von AutorInnen, ihre Beziehung zu den Eisernen literarisch zu schildern. Mal analytisch, mal emotional, aber stets auch für Literaturfans sehr lesenswert: ob Moritz Rinke, Sönke Wortmann, der herrlich affektierte Florian Werner oder die unvermeidliche Ronja von Rönne - hier treffen sich jede Menge wortgewandter bunter Geister. Rammstein-Volksbühne-Union - darauf kann man sich in Berlin eben schnell einigen.

Weitere Infos: www.aufbau-verlag.de/index.php/alles-auf-rot.html
© 01. Februar 2018  WESTZEIT ||| Text: Karsten Zimalla
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