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POP(PE)´S TÖNENDE WUNDERWELT - Diverse

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„All At Once“ (Don Giovanni Records / H´Art)- Alles auf einmal wollen die SCREAMING FEMALES aus New Jersey / USA auf ihrem siebten Studioalbum. Und sie schaffen die Quadratur des Kreises: Sängerin Marissa Paternoster hat den Blues in der Stimme, der Sound geht voll auf die Zwölf. Unbändiger Rhythmus, Punk, Rock, Brendan Canty (Fugazi) als Gast-Drummer auf „Soft Domination“. Dresden Dolls, Sonic Youth, Elastica, DIY-Ideologie, die Neunziger... Innovationen hoch Sieben. *****
LEMURIA aus Buffalo / New York gibt sich humorig bzw. verspielt dem Folk hin. „Recreational Hate“ (Big Scary Monsters / Alive) schwankt subjektiv zwischen niedlichem Soft-Krach bis Mini-Rock. Der Song „Christine“ scheint Fleetwood Mac-Sängerin McVie / Perfect gewidmet. ***
BLACK RIVER DELTA aus Bollnäs / Schweden setzen mit ihrem zweiten Werk dort an, wo das Debut aufhörte: „Vol. 2“ (Radicalis / Soulfood) setzt weiterhin auf einen staubtrockenen Groove-Shuffle, der knattert, rockt und an Desert-Blues erinnert. Der Track „Black River“ setzt dem Gesamtwerk noch die Glam-Krone auf! *****
SONGS OF BODA ist das Soloprojekt des hippiesken, schwedischen Singer-Songwriters Daniel Skoglund. Er ist seit 10 Jahren integraler Bestandteil der Göteburger Independent-Szene. Sein „Iago“ (Adore Music / Broken Silence) lässt sein Ego subjektiv nah an den amerikanischen Stil bzw. den Westcoast-Sound heranrücken. VÖ: 09.03. **
„Where Ist he Magic“ (Jansen Records / Membran) fragt man sich in Norwegen, und stößt dann dort auf die BAND OF GOLD. Auch wenn der Gesang nicht immer zum Sound zu passen scheint, hört man doch Pop-Songs, die geradezu prädestiniert für das Format-Radio zu sein scheinen. Subjektiv betrachtet, plätschert das geschehen leider so vor sich hin... VÖ: 23.03. **
Unaufhaltbar die Grenzen des elektronischen Disco-Beats ausloten wollen MYDY RABYCAD aus Tschechien. „M.Y.D.Y.“ (Indies Scope Records) kommt daher vielfältig schnippend mit Electronika, Handclapps und einer Prise Rock daher. ***
Ungleich lockerer geht es in den Niederlanden zu. THE DUBBEZ frönen dort mit „Peace, Love & Dub“ (V2 Records / H´Art) ungehemmt musikalisch all dem, was der Albumtitel verspricht. Sehr entspannte Riddims lassen den Reggae-Sound mit latenten Ska-Einschüben all das fortführen, was vor 40 Jahren z.B. Peter Tosh auszeichnete. ****
Auch wenn sie in Berlin leben – die Mitglieder von ALL THE LUCK IN THE WORLD stammen aus Irland. Auf „A Blind Arcade“ (Rough Trade) geben sich die drei Songwriter herrlich unaufgeregt besonnen ihrem kompositorischen Storytelling hin. Irgendwie erinnern sie dennoch latent an Conor Oberst und Bright Eyes. ***
VOGA kommen aus Italien und bereichern die Welt durch frühlingshaften, treibenden Power-Pop mit Elektro-R´n´B. Die „80er“ ziehen sich wie ein roter Faden latent durch das gesamte Album mit dem historischen Namen „Closer“ (Voga). VÖ: 09.03. **
Ein wunderbares Album hat die Kanadierin CHRISTINA MARTIN eingespielt. Ihr sechstes Studio-Werk „Impossible To Hold“ (Tonetoaster Records / Alive) schafft den Spagat zwischen Americana und Rockpop. Martin klingt einerseits manchmal wie Kate Bush, rockt andererseits wie Chrissie Hynde mit den Pretenders. Voila! VÖ: 23.03. ****
Richtig kraftvoll wird es beim südafrikanischen Ausnahme-Gitarristen DAN PATLANSKY. Sein neuntes Studioalbum „Perfection Kills“ (Caroline) bietet alternativen Funk-Rock-Zauber auf sechs Saiten, der auch den RHCP teilweise gut zu Gesicht stehen würde. ***
Wer einen Deep-House-Mix möchte, und/oder Electro-Sounds liebt, ist mit „Le Rhythme Abstrait, Vol. 3“ (Stereo Deluxe / Warner) bestens bedient. Der Franzose Raphaël Marionneau (aus Nantes) bringt seit Januar 2000 die „Le Café Abstrait“-Serie heraus – nun erscheint der dritte Teil seiner clubbigen Seite. Der Blickwinkel ist europäisch ausgerichtet, primär stehen Frankreich und Deutschland im Fokus ( Himbrecht, Mashk, Isolée, Younotus,...). Tanz, Baby! ****
Auch direkt in deutschen Landen tut sich derweil einiges: „Ein Zimmer Küche Bad“ (O-Tone music / Edel) ist der Spielraum von FEE., einer jungen Dame, die bereits Nena, Wir sind helden und Culcha Candela supportete. Nun macht sie quasi alles selbst. Manchmal etwas unsauber gearbeitet (der achte Track „Mit Irgendwem Anders“ ist auf dem vorab-Cover nicht erwähnt), wohl aber bedingt fröhlich. FEE. Ist einer aus der jungen Generation, die kurzweilige Songs im Erzählstil darbieten. VÖ: 09.03. ***
HEY JETMAN kommt mit „I Go Out“ (Lametta / Believe Digital) um die ecke, und bringt Harmonien, Melodien zu schönen Popmomenten zusammen. Manchmal, in den ganz ruhigen Momenten, fühlt man sich gar latent an R.E.M. erinnert. **
Die Düsseldorfer LOVE MACHINE predigt auf „Times To Come“ (Unique Records) im sanften Soundgewand sowohl Americana als auch Country und Krautrock. „Blue Eyes“ knarzt und scheppert, als würde Lou Reed auferstanden sein, und Velvet Underground neu beleben. Die frühen „70er“ erleben eine Renaissance! VÖ: 02.03. **
Das Duo COLOURWOOD stammt aus Kirchgandern und Leipzig. Es hangelt sich nah an Vorbildern wie Toto, Simon & Garfunkel oder Steely Dan vom Pop an softe Jazz-Elemente heran. Größtenteils erklingen jedoch sauber eingespielte Tracks, die dem Mainstream zuzuordnen sind. *
>>>Rock & Pop>>>
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© 01. März 2018  WESTZEIT ||| Text: Ralf G. Poppe
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