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POP(PE)´S TÖNENDE WUNDERWELT - Diverse

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Der Burner des Monats ist eindeutig „Burning Of The Season“ (Noisolution / Soulfood) von THE FLYING EYES aus Baltimore. Schlagzeug-dominierter Stoner-Rock, der sich latent sowohl an den Swingin´ Sixties als auch an Monster Magnet zu orientieren scheint. Schwere, schleppende Sounds und psychedelische Melancholie runden das Werk ab. Superb! ****
Nicht weniger interessant ist der scheinbar improvisierte Stoner-Blues von SIMO auf „Rise & Shine“ (Mascot Label Group). Das Trio aus Nashville kommt staubtrocken, manchmal psychedelisch daher, spielt mit Kopplungen und Tempoänderungen. Mal gebremst, mal straight nach vorn... doch niemals langweilig! VÖ: 15.09. ****
JATA ist das Alter Ego von Jacob Vetter, geboren in Ulm, ausgewandert in die USA als Sechsjähriger. Gelassen experimenteller Weird-Pop, aber auch aktuelle Pop-Momente sowie pluckernde Soul-Elemente sind auf seinem Solo-Debut Mexico“ (Rough Trade) zu finden. **
„Feel Erfolg“ (Sony Music) wünschen wir CULCHA CANDELA aus Berlin zum fünfzehnjährigen Band-Jubiläum. Das Album enthält „feel“ Glücksmomente, Echoes, Hall und Rhythmus. Der Reggae-Pop mit Dancehall- und House-Anleihen ist so etwas wie der musikalische Sonnenschein bei Regen. Die Party-Wunsch-Lyrics lassen das Album zu einem langen Soundtrack für durchtanzte DanceHall-Nächte werden... ***
Der Hamburger Daniel Welbat aka WELLBAD ist „The Rotten“ (Membran). Er mixt Blues und Singer-Songwriter-Stil, legt eine schippe Clappings mit Rock-Rhythmus drauf, und gut ist. ***
Aus der Nähe von Bremen kommt CAJUN X. Der Bandname ist auf deren Album „Down By The Bayou“ (Studio 21) Programm. Das Septett mit Sängerin Claudia Buhmann haucht mit seinen Titfer-, Geigen-, Mandolinen- und Cajon-Sounds dem Jahrhunderte altem, traditionellem Musikstil in Französisch, Englisch und Deutsch wieder neues Leben ein, auch wenn in „Keine Ahnung“ behauptet wird, von der Materie keine Ahnung zu haben. Partytaugliche Anleihen an z.B. 17 Hippies geben dem Gesamtklang noch mehr Flair! ****
Überhaupt nicht (geschmacks)neutral kommt „The Double“ (Independent/CD Baby) von DAVID HOWALD daher. Der Avantgarde-Pop des ehemaligen Kopfes der Schweizer Goth-Band Tranqualizer besticht mit starker Stimme, mit dunklen, teils morbiden Sounds und episch anmutenden Pausen. ***
Die französischen Celtic-Folk-Rocker THE MOORINGS erklingen auf „Unbowed“ (Subkultura Records) eher wie die irischen Toten Hosen oder Pogues mit Streichern. Ein stimmungsvolles Instrumentarium wird zu schönem Punk vollendet. ***
ORCHESTRAL MANOEUVRES IN THE DARK veröffentlichen mit „The Punishment of Luxury“ (RCA) ihr 13. Studioalbum. Man merkt dem Führungs-Duo aus Wirral / UK an, dass es sich hier um Kraftwerk-Fans handelt. Elektronisch, poppig, wie zu den besten Zeiten in den 80ern, scheint die Musikwelt für die Formation hier stillgestanden zu haben. **
Ganz anders dagegen die aktuelle Band des britischen Ex-Deep Purple-Gitarristen Ritchie Blackmore. „To The Moon And Back – 20 Years And Beyond...“ (Minstrel Hall/ Soulfood) ist ein Querschnitt durch seine Arbeit in der amerikanischen Band BLACKMORE´S NIGHT. Mittelalterlicher Folk-Pop mit Renaissance-Anstrich. Sehr schön anzuhören! *****
Manchester´s THE TRAVELLING BAND klingt subjektiv latent nach Hippie-Idylle, auch wenn Streicher den Singer-Songwriter-Anspruch leicht und frisch in Richtung Pop drängen. So segelt „Sails“ (Indigo) durch viele musikalische Gewässer, um doch irgendwie unter dem Banner des Indie-Rock Anker zu werfen. ***
TOPLOADER, 1997 im englischen Eastbourne gegründet, zählte lange zur Speerspitze der UK-Alternativen. Auf „Seeing Stars“ (India Media Group) scheinen sich die Band jedoch eher dem Brit-Soul-Pop-Appeal zugewendet zu haben. Eine Prise Rhytm & Blues und eine sphärische Ballade verstärken die scheinbare Abkehr von alten Werten, auch wenn teilweise noch Innovationen von New Order durchdringen. *
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© 01. September 2017  WESTZEIT ||| Text: Ralf G. Poppe
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