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DIE KRUPPS - Stahlwerkrequiem

 
(Bureau B / Indigo)
„Dank an die Kommunikationsabteilung der Mannesmann Röhrenwerke“. Dieser Text auf der „Stahlwerksynfonie“, 1981 auf dem Hamburger Label Zickzack erschienen, verdeutlicht sehr schön, welcher Zeit dieses erste Projekt der Düsseldorfer Krupps entsprang. Anfang der 80er war das Leben im Rhein-Ruhr-Gebiet geprägt durch die Dominanz der Montanindustrie. Die drei Punks Jürgen Engler, Berward Malaka und Ralf Dörper verfolgten ähnlich wie die frühen DAF und natürlich die Einstürzenden Neubauten im fernen Berlin einen Ansatz, die eigene Lebenswelt mit ungewöhnlichen, rebellischen und sogar zerstörerischen Mitteln zu einer neuen Form von Musik zu vereinen. Geboren aus der Antithese des Punk, aber genährt durch die eigene Neugier, den Mut, sich als völliger Dilettant in einer Art Underground-Hochkultur zu bewegen und erfrischende Omnipotenzphantasien. 35 Jahre später erinnert sich Jürgen Engler an seine frühen Großtaten, lädt Mani Neumeier von Guru Guru, Jean-Hervé Peron und Zappi Diermaier von Faust und seinen alten Kumpel Pyrolator ein, um aus der Synfonie eine Totenmesse zu machen. Der quasi vertonte Abschluss des Strukturwandels. In der Kommunikationsabteilung der Mannesmann Röhrenwerke kann man nicht mehr anrufen und die damaligen handgemachten Stahlklänge stecken heute nur noch in einem Krümel Silikon.
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© 01. Juli 2016  WESTZEIT ||| Text: Dennis Behle
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