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TALENTAMT - V.A.

 
FALKLAND
Mutter (Gorillamusic)
Die intellektuelle Herausforderung, die uns die heimischen Musikanten in ihren Texten so zumuten, ist oft eine Anmaßung sondergleichen. Es wird nach bewährter Manier ´Herz auf Schmerz´ gereimt, wo gesund denkende Menschen nur noch an einen textlichen Scherz denken. Doch das sch(me)rzhafte Leiden hat ein Ende. Das Trio präsentiert sich auf dem Zweitling ´Mutter´ als Hüter der raffinierten Zeilen und Bewahrer des lyrischen Anstands. Die Musik und Texte von D. Welker, F. Semrau & A. Günther, die gemeinsam Falkland sind, funktionieren assoziativ. ´Mutter´, auf dem die zwölf besten Titel der letzten zwei Jahre gepackt wurden, brilliert mit musikalischer Dichte, die sich zwar auf verschiedenen Spielwiesen wie NewFolk & Elektro tummelt, aber am Ende vor allem eines ist: Indiepop. Die Kölner wissen wohl insgeheim, dass ein Titel wie ´Mutter´ mehr Substanz birgt als vieles, was ansonsten über beheimatete Ladentheken wandert. (www.falklandmusik.de) 4

LOST IN DESIRE
100 Grams Of Your Heart (MusicObscure / Radar)
Obgleich Lost In Desire bereits vier Alben und fünf EP´s veröffentlicht haben, gehören sie zu dem was man anhaltend einen Geheimtipp nennt. Mit ´100 Grams Of Your Heart´ beweist das Quartett einmal mehr, dass sich sphärische Klänge, ausgetüfteltes Downtempo, elektrifizierte Arrangements, sehnsuchtsvolle Klangbilder, Darkwave und Elektropop nicht gegenseitig nötigen. Für die Erdung der recht idiosynkratischen Tribal-Beats, die mit dem Einsatz des Synthesizers in zunehmendem Maß fiktionaler werden, sorgen verspielte Gitarrenspuren und vor allem die schwelgerische Stimme. Melancholie, Verlangen und Sehnsucht spiegeln sich in den 5 Songs gegenseitig wider. Lost In Desire finden meist die richtigen bzw. passenden Worte und schöpfen insofern am Kitsch vorbei. (www.lostindesire.com) 4

HELDEN VON GESTERN
Kurzschluss (Rheinfall Records / DIY)
Helden Von Gestern machen einfach Punkrock mit deutschen Texten und viabelen Saxophon-Einlagen. Das Kölner Quintett - vier Grand Seignours und eine Signora - sind nicht mehr die Allerjüngsten. Und haben deswegen schon einiges gesehen, oder vielmehr gehört: Fehlfarben in ihrer Beton-Phase, die Toten Hosen als ZK und die Ärzte in ihrer 2-Umlautpunkte-Ära. Selten ergaben so kunterbunte Versatzstücke so konsequent bonbonfarbene Lieder, die mit präziser Selbstanalyse eine Bilanz ihrer ungezwungenen Bodenständigkeit ziehen. Das Mini-Album „Kurzschluss“ überzeugt durch anständigen Punkrock mit Powerpop-Anleihen von emotionaler Direktheit., die sich relativ schnell als unwiderstehliche Hits und musikalische Lebenshilfen (mit umgekehrten Vorzeichen) entpuppen. ´Ìm Durst´ & ´Mein Rausch´ widmen sich die Rheinländer dann den letzten Dingen, auch wenn es danach fürs Erste nur mit diesen begeisternden sieben Stücken zu Ende geht. (www.heldenvongestern.com) 5

FIN GREN
Propaganda Für´s Paradies (Grenland Records / Zimbalam)
Fin Gren, der als Dietmar Schmeil schon seit Anfang der 80er mit der Punkband Gesocks und im Folgenden mit Bleibende Schaeden Achtungserfolge feierte und mehrer Tonträger veröffentlichte, betitelt sein erstes Soloalbum ´Propaganda Für´s Paradies´, mit dem er sich erkennbar vom Punkrock zu einem semi-splendid Songwriter entwickelt hat. Man wird beim Hören entführt in die kleinen, oft sehr persönlichen Geschichten, deren Texte (immer noch) mehr von der Suche, als vom Finden erzählen. ´Propaganda Für´s Paradies´ ist eine spannende, abwechslungsreiche Singer-Songwriter-Platte, die mit verschiedenen Stilmittel von Indie und Pop über Alternativerock und Folk bis hin zu Soul locker in der oberen Klasse mitspielt. Fin Gren hat es gar nicht nötig, auf irgendwelche Züge zu springen, denn durch seinen eigenen Charakter und sein eigenes Temprament entsteht seine eigene Musik, die auf wohltuende Weise vom aktuellen Mainstream weit entfernt ist. (www.fingren.de) 4

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