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WINTER OF DUB AND REGGAE... - Various Artists

 
So richtig kam der Winter ja bisher nicht in die Gänge, liegt es an der dünnen Schnittmenge, was sich im Bassbereich mit „Reggae flavour“ hierzulande tut …? Mal hören:
BABYLON CIRCUS aus Frankreich können nur halb überzeugen mit ihrer schmissigen Style, Ska, Reggae, Agit Rock und Pop zu verschmelzen. Stark wird es, wenn Uptempo mit poppigen Melodien durchschlagen wie bei “Never Stop” und “Nuit De Printemps“ – “Never Stop” (Sony/Skycap/Rough Trade) ist dennoch ein gelungenes Comeback.
Ihre französischen Kollegen von BRAIN DAMAGE sind seit Jahren Urgesteine der Szene und seit Ende der Neunziger ganz vorne mit dabei und verstanden es doch immer sehr gut, recht unterschiedliche Einflüsse verschiedener Musikstiele (Jazz, experimentelle Elektronik) mit Reggae und Dub zu vermischen. Das neue Album „Empire Soldiers“ (Jarring Effects / Broken Siolence) der VIBRONICS (aus England) fällt aber leider durch. Zuviel Steppers Beat, der vor 15 Jahren schon gehört wurde, wer allerdings auf Steppers steht , kommt auf seine Kosten (zumal es eine Doppel-CD ist, die noch Dub Versions enthält).
Aus Bristol, der heimlichen Hauptstadt der intellektuellen Bassmusic (Massive Attack, Smith & Mighty) kommen TALISMAN. I ! „Surrection“ (Sugar Shack Records/Broken Silence) ist solider Roots, der verdammt analog und weich daherkommt. Souveräner Gesang und absolut starkes Backing – die alten Herren – mittlerweile sind sie in die Jahre gekommen, haben doch schon Ender der 70er angefangen und zählten mit Steel Pulse und Aswad zu einer sehr soliden und erfolgreichen UK Reggae Szene. Auch die Dubs auf dem Album sind schön gemacht und runden das Album zu einem gelungenen Werk ab.
Ganz stark - aber nicht wirklich Reggae - ist die STRUT Compilation „Haiti Direct“ (Strut Records/Alive). Hier geht der Beat ab und Big Band Sound transkribiert mit Mini Jazz & Twoubadou Sounds von 1960-1978. Dass karibische Musik nicht nur Nebelschwaden nach sich ziehen muss, beweiss diese sehr aufwendig und bis ins Detail umgesetzte Zusammenstellung – ganz hervorragend.
DUBBLESTANDART aus Wien trumpfen mit „In Dub“ (Echo Beach) ganz gross auf. Kein Geringerer als Adrian Sherwood hat den Wiener Kaffeehaus-Dubbern mal gezeigt, wo es wirklich lang geht. Rob Smith und sowie Paul&Robbie von DS verdubben den Rest und stellen klar, dass diese Band nicht umsonst schon als die europäischen Dub Syndicate gehandelt wurden !
ROBO BASS HIFI gibt mit „16 Bit Skanks“ (Select Cuts) ein starkes Debüt ab. Diese Mischung, der Künstler selbst sagt dazu: Elektro Reggae Sound in all seinen Facetten - von Roots und DUB über Dubstep/Drumstep bis zu Future Jungle,
UK-DIGITAL, ist hoch explosiv und tanzbar. Es gibt einige gute Combinations wie mit Cutty Ranks, aber auch gute Remixe wie mit Horace Andy und Marcia Griffiths. Klingt alles ein bischen wie Skrillex für Arme und auch Major Lazer hat so seine Finger am Drücker ..! Von Robo Bass Hif wird noch zu hören sein, wenn sie es schaffen, teilweise noch versierter in den Sounds und Arrangements zu werden.
Einer, der es bereits geschafft hat, ist auch DUBMATIX. “Rebel Massive” (Echo Beach) war sein letzter Streich. Nun kommt er demnächst mit einem IN DUB (Echo Beach) Album um die Ecke … pünktlich zum Start seiner Tournee durch Europa. Der umtriebige Kanadier weiss einfach, wie grosser Bassbereich noch grösser gemacht wird.
Zum Schluss entlassen wir den Winter mit DACTAH CHANDO. Der surfende Sänger und Composer von der Insel Teneriffa (ja, da ist es fast immer warm) legte mit „Sabiduria“ (Echo Beach) einen würdigen Nachfolger zu “Clara” vor zwei Jahren auf. Bässe satt – produziert von Umberto Echo, Rob Smith und Guido Craveiro – aber ein wenig fehlt die klare Linie. Wie heisst es doch so schön – zu viele Knöpfe verderben den Mix…! Dub on!

>>>Reggae/Dub>>>
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© 01. Februar 2014  WESTZEIT ||| Text: Freddie Cavalli
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