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WAKE THE TOWN - Various Artists

Vorhang auf für ein neues Genre, den Dancehall-Gospel, den uns PRODIGAL SON auf seinem neuen Album „7699“ (VP Records) vorstellt. Der Glaube an Gott rette kurz vor dem Millennium den verlorenen Sohn vor einer typischen Karriere um Gangs und Guns in Rema, einem der härtesten Ghettos in Kingston. Starke, eingängig etwas mehr downbeat selbstgemachte Riddims begeistern und prägen das Album von Anfang an. Das groovt mächtig, allein Texte wie „Bible in The Air“ kommen ungewohnt trotz gekonnter DJ-Performance. Das ändert sich bei „Coconut Oil“, da gehen sofort beide Hände in den Himmel, big Hit! Das Geheimnis des Erfolges ist die originelle, karibische Eigenständigkeit der gesamten Produktion. In Amerika geht „7699“ schon in den Charts steil, jetzt ist Europa an der Reihe. Tipp!
Ebenfalls in den States erfolgreich ist GRAMPS MORGAN, die mächtige Stimme von Morgan Heritage, mit „Reggae Music Lives“ (VP Records). Der Titeltrack, der übrigens von Clive Hunt in den Tuff Gong Studios von Bob Marley produziert wurde, zeigt den Weg des Albums im glänzend polierten modern Roots Style. Viele der Themen beziehen sich direkt auf Afrika wie „Want Fi Charge“ feat. India Arie, das teilweise im Senegal aufgenommen wurde. Stimmlich gewaltig kommt auch die erste Single „The Almighty“ im Dancehallstyle. Derweil haben Morgan Heritage wieder zusammen gefunden und eine gemeinsame Tour gestartet. BUJU BANTON „The Early Years Vol. 2” (VP Records) veröffentlicht erstmalig 15 unbekannte, hochkarätige Tracks des DJs, die Anfang der 90er Jahre produziert wurden. Ob Soundsystem-Tracks oder der Take des phänomenalen Bashment Riddim bei „How It Ago Go“ , diese Zusammenstellung ist ein Triumph vom Anfang bis zum Ende. Sie zeigt die Anfänge des Dancehallmovements und demonstriert eindrücklich warum dieses so erfolgreich geworden ist. Mit dabei sind Wayne Wonder, Twiggy, Beres Hammond und Morgan Heritage. Maximum Satisfaction!
CULTURE „Natty Dread Taking Over“ lässt in VP Records hochgeschätzter Reggae Anthology-Serie die Karriere des legendären Roots-Trios auf zwei CDs plus DVD Revue passieren. Von den Anfängen mit Joe Gibbs über Sonja Pottinger gibt es Hits über Hits inclusive der kultigen Peel-Session beim BBC, die es bisher auf CD noch nicht gab, aber super gut ist. Die DVD zeigt durchaus empfehlenswert das Konzert von Culture 2003 in London in guter Form und Qualität. Dazu gibt es ein langes Interview von Joseph Hill beim BBC. Nice, schöne neue Welt!
VP Records geben zu den Feiern der 50-jährigen Unabhängigkeit Jamaikas die 3 CD-Kombi „Out Of Many – 50 Years Of Reggae Music“ heraus. Zu jedem der 50 Jahre gibt es hier den Topp-Hit, angefangen bei Lord Creator im Ska, über den Rocksteady zum Reggae und in die Dancehall, die auf der zweiten und dritten CD mit allen Stars gefeiert wird.
MIRIAM SIMONE legt auf der Zielgeraden ihres Debütalbums die EP „Follow My Dreams“ (Dredda Records) auf. Das aus Surinam stammende und in Amsterdam lebende Talent ist schon lange keine Unbekannte mehr und konnte in Jamaika Bobby Digital Dixon als Produzenten gewinnen. Stimmlich mit viel Soul gesegnet kommt ihre Performance bei spirituellen Themen oder Lovesongs wie „Disappointed“ richtig überzeugend. LAYORI, was übersetzt „gerettet durch die Gnade“ bedeutet, feiert ihr Debüt „Rebirth“ (Afrojam Music). Die gutaussehende Nigerianerin spielt eine Form von Weltmusik mit afrikanischem Touch, die nahe am Jazz angesiedelt ist. Melodiös, emotional und professionell kommt das Projekt daher, spricht aber hauptsächlich die afrikanische Gemeinde an, weil alle Songs auf Yoruba getextet sind. Ebenfalls als Debüt kommt das OTTOMAN EMPIRE SOUNDSYSTEM „Today´s Guest“ (Elf Records) als Weltmusik, die HipHop, Reggae, Balkan und orientalische Klänge experimentell vereint. Sozialkritisch wenden sie sich in deutscher Sprache gegen Statussymbole oder Egoismus.

>>>Reggae/Dub>>>
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© 01. September 2012  WESTZEIT ||| Text: Paul Mulders ||| Datenschutz
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