(Kompakt) Sowohl Wolfgang Voigt, als auch Jörg Burger arbeiten stets in Prozessen, die Begrenzungen überwinden sollen. Seien es äußere oder auch innere. Die erlebte Membranen perforieren, ohne sie zu zerstören, und den Organismus dadurch für ursprünglich fremde Stoffe durchlässig machen. Oder Prozesse, die Ängste aufspüren und diese durch bewusste Konfrontation in Möglichkeiten der emotionalen Verarbeitung integrieren. Die letzte „Pop Ambient“-Installation hat diese neu gefundene Form des gemeinsamen Explorierens schon angedeutet und nun folgt die komplette Präsentation. Als Mohn sind Voigt und Burger die Beelzebuben des Ambient. Sie scheuen nicht den Griff in die Schublade voller verbotener Psychopharmaka, die unsere unerwünschte Schizophrenie erst richtig zum Ausbruch kommen lässt. ***** |