Columbia/Sony Cohen ist sakrosankt. Jede Kritik am Großmeister des intelligenten, auch und gerade literarisch wertvollen Songwritings ist nicht nur falsch, sondern unangebracht, ja respektlos. Thomas Groß hat letztens in der ZEIT ganz zu recht geschrieben, dass Cohen ein würdiger Literaturnobelpreisträger wäre (ganz anders als Bob Dylan, für den die grober Gestrickten das Gleiche einfordern). Wir freuen uns also demütig über 10 alte Ideen, die Cohen uns mit der Lakonie und Gelassenheit, aber auch mit der rücksichts- wie illusionslosen Offenheit des Altersweisen schenkt. "Darkness" oder "Lullaby" sind Songs, von denen auch die talentiersten (Jung)Stars noch lernen sollten. Cohen 2012 ist essentiell und vielleicht doch gar nicht mehr notwendig. ******
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