(Cooperative Music/Merok) Wenn jemand heuer in seinem Künstlernamen einen South Londoner Bezirk und den Begriff „Goth“ vereinigt, dürfte recht schnell klar sein, wohin die musikalische Reise gehen wird. Daniel Woolhouse, Bewohner des besagten Viertels, bringt unter diesem Vorzeichen seine Singer/Songwriter-Wurzeln und Pianoskills mit verschiedensten elektronischen Spielereien zusammen, die sich natürlich stark an dem orientieren, was die Gegend um Deptford gerade so hervorbringt. Dubstep-Einflüsse ebenso wie pulsierende Synthieflächen oder spacige Echoeffekte wurden in die hier vorliegenden 4 Tracks aber so subtil eingearbeitet, dass der Pop immer noch im Vordergrund steht. Ein interessantes Gebräu, das man sich hoffentlich bald auch in Albumlänge zu Gemüte führen kann. ****
Weitere Infos: www.myspace.com/deptfordgoth |