Even Eights Records Der italienische Trompeter und Elektroniker bezieht sich auf Italo Calvinos wunderbare Montage "Die unsichtbaren Städte" (unbedingt lesen!) und schildert gemeinsam mit Gästen (beim livetrack "Last City" der bereits vor drei Jahren verstorbene Hector Zazou, dem die CD auch gewidmet ist) seinen melancholisch-metaphysischen Blick auf die modernen Städte. Manches klingt da natürlich nach Davis' "Tutu", zumal die Gitarren und Keyboards gelegentlich auch den Charme der kalten JazzFusion atmen, aber dennoch gelingen auf der Reise durch Kaleidoscope-, Industrial-, Mirrored-, Toy-, Terminal-, Underground-, Rainbow- und die City Of God sehr packende Kollagen, die - genau wie das Buch - ihre Kraft aus dem Spiel mit dem vermeintlich Vertrauten schöpfen. ****
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