(Wall Of Sound/PIAS/Rough Trade) Mit 63 Jahren kann man sich ruhig mal zurücklehnen und den jungen Lover die Drecksarbeit machen lassen. Der adelige Ivor Guest, der maßgeblich am Comeback der Diva vor 3 Jahren beteiligt war, hatte bereits einige Titel von „Hurricane“ sowohl mit geschrieben, als auch produziert und hatte nun für die Dub-Version mehr oder weniger freie Hand. Das Dub-Feeling lag den Originalen sowieso schon nahe und so musste Guest das Album nicht völlig neu erfinden. Und natürlich begegnet er dem Prinzip Dub eher aus der Sicht eines Pop-Produzenten und möchte hier keine Reggae-Lehrstunde für Spezialisten geben. Somit ist „Hurricance Dub“ keine Sensation oder Revolution, sondern vielmehr eine Art Bonustrack, der vor allem einige rhythmische Stärken des Originals sehr passend unterstreicht. *** |