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THE BENNIES - Eine Weisheitsmaschine aus Down Under

Dass Punkrock noch lange nicht tot und auf sämtlichen Kontinenten zu Hause ist, beweisen The Bennies. Die kommen nämlich aus Down Under und nehmen die Welt schon seit geraumer Zeit im Sturm. 2014 sorgten sie mit ihrer 'Knights Forever' Tour mächtig für Furore, im gleichen Jahr wurden Neuseeland und China unsicher gemacht, Europa und Japan folgten auf dem Fuße.

Man muss kein Prophet sein, um zu wissen, daß wir von dieser Combo noch viel hören werden. In ihrer Vielschichtigkeit und unbekümmerten Leichtigkeit erinnern sie stellenweise sogar sehr an Rancid, mehr gibt es nicht zu sagen – außer, dass Anty und Konsorten gerade auf Deutschlandtour sind, ihr neuestes Baby ´Wisdom Machine´ im Gepäck.

Hallo Bennies, stellt Euch mal kurz vor. Seit wann gibt es Euch, und wie seid Ihr dazu gekommen eine Band zu gründen?

“Wir sind bereits seit vier Millionen Jahren eine Band, aber angefangen Shows zu spielen und Musik zu machen, haben wir erst vor vier Jahren. Wir haben uns auf dem Ring des Saturns getroffen, als wir gerade Burnouts in zeitreisenden Ford Falcons machten. Wir entschieden, daß die Welt noch nicht toll genug ist, also dachten wir uns, lass uns doch eine Band sein und damit das Universum 16 Mal durchgeknallter machen.”

Wenn Ihr Euren Sound beschreiben müsstet, was würde dabei rumkommen?

“Wir nennen es Psychedelic Reggae Ska Death Metal Doom Punk Pock from hell… wir sind uns allerdings nicht ganz sicher, was das bedeutet… hahaha…”

Das Artwork von Eurem neuen Album ist absolut atemberaubend! Wer steckt dahinter und welche Bedeutung hat es?

“Das Artwork ist eine super gelungene Kooperation zwischen einem Gemälde meines Dads und dem Design von Chris Cowburn (dem Drummer der The Smith Street Band). Wir sind total glücklich damit. Die Interpretation überlassen wir ganz Euch, wir wollten unsere Vibes mystisch halten.”

Habt Ihr einen Lieblingssong auf der neuen Scheibe? Und wenn ja, welcher?

“Ich glaube, wir stimmen alle überein, daß der letzte Song ´Brother, where art thou?´ unser aller Liebling ist. Es war solch ein Ausbund an Liebe, Zeit und Energie nötig, um dieses Stück so hinzubekommen - und sogar noch mehr Gras als alles andere. Der Song hat so viel Bewegung und es war so hart und gleichzeitig so ein Spaß ihn zu schreiben.”

Was sind für Dich die besten Zeilen, die je für einen Rock Song geschrieben wurden?

“‘So much trouble in the world’ - Bob Marley

Ich liebe diese Zeile, weil sie keine Wertung beinhaltet sondern einfach nur heraustellt, wie lächerlich viel Schmerz und Elend in der Welt vor sich geht. Ich nehme an, der Song geht nicht als Rocksong durch, aber manchmal gehe ich ganz schön ab, wenn ich ihn höre.”

Habt Ihr eine bestimmte Message, die Ihr mit Eurer Musik rüberbringen wollt?

“Wir sind stolz darauf, eine positive Energiequelle in dieser Welt zu sein. Wir möchten, dass die Leute Spaß haben und wild feiern, aber gleichzeitig cool zueinander sind. High-Fives all the time!!”

Wie würdet Ihr die Musikszene in Australien bezeichnen? Inwiefern unterscheidet sich von Europa oder Japan?

“Die australische Musikszene ist exzellent, sehr supportive bezüglich lokaler Bands. Die Kehrseite der Medaille ist jedoch, daß sie auch ziemlich insulär sein kann. Kleinere internationale Bands haben es sehr schwer in Australien auf Tour zu gehen, dadurch verpassen wir eine ganze Menge cooler Bands.”

Ihr habt erst kürzlich Euer neues Album herausgebracht und seid gerade in Deutschland auf Tour und nächsten Monat steht U.K. an. Warum habt Ihr euch gerade diese Beiden ausgesucht und was ist sonst noch so geplant für die nächsten paar Monate?

“Wir wollten schon seit Ewigkeiten in Deutschland und UK spielen. Vielen, vielen Dank an Uncle M und Muttis Booking, dass wir jetzt die Möglichkeit bekommen haben in Euren wunderschönen Ländern unser Unwesen zu treiben. Ich habe das Gefühl, daß wir nach Europa und UK zurückkehren werden, noc bevor das Jahr vorbei ist. Nochmal danke für Eure Zeit und Eure Hilfe. Germany let´s fucking Paaaaaaarty!!!!!”

Aktuelles Album: Wisdom Machine (Uncle M Music / Cargo)
© 01. Mai 2016  WESTZEIT ||| Text: Micky Repkow
Mai 2016

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