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ENORM - Perfect sound forever.

Kein anderes Genre wurde wohl so oft schon für tot oder ausverkauft erklärt, wie Punkrock und kein anderes schafft aller Unkenrufe zum Trotz immer wieder so viele Menschen in seinen Bann zu ziehen und stets aufs Neue wie ein Phönix aus der Asche aufzuerstehen. Es lebt durch jene, die Idealismus und Leidenschaft vor den schnöden Mammon stellen und voller Elan dazu beitragen, dass Punkrock auch fast 40 Jahre nach seinem Entstehen immer noch eine der aufregendsten und verheißungsvollen Subkulturen aller Zeiten ist. Eine der Bands, die dafür sorgen, dass das so bleibt, sind Enorm aus Berlin.

Enorm, stellt Euch mal kurz vor…

“Wir, Enorm, sind Marcus (Vocal), Marco(Bass), Tutschi (Drums), Stille (Rythm.Git) und Paul (Lead.Git).”

Wie seid Ihr auf Euren Namen gekommen?

“Marcus lernte Tutschi damals in einen Jugendclub kennen. Nach geraumer Zeit kam es zur Gründung der Band. Nun fehlte nur noch der Name. Tutschi kam dann kurzerhand auf ENORM. Kurz, knackig und einprägsam und musikalisch wegweisend. So einfach war die Namensfindung!”

Gibt es einen Song auf Eurem neuen Album 'Zur Hölle und zurück", der Euch besonders am Herzen liegt?

“Im Grunde hat jeder Song was für sich! Diesmal sind auch keine "Lückenfüller" dabei. Jeder Song hat eine eigene Geschichte und damit für jeden etwas Besonderes.”

Wer schreibt bei Euch die Songs, was ist zuerst da: Der Text oder die Melodie?

“Grundsätzlich schreibt bei uns Marcus die Texte. Allerdings kann sich jeder mit einbringen und seine Ideen vorstellen. Auf dem neuen Album haben z.B. Marco und Stille "Viele Jahre" und "Scheinwelt" mit eingebracht. Und Paul hat mit "Beweg deinen Arsch" seinen Beitrag geleistet.

Rückblickend kann man sagen, dass zuerst die Melodie da ist und darauf dann der Text geschrieben wird. Je nachdem, um was für eine Thematik es geht, webt sich dann der Text dazu zusammen. Marcus z.B. komponiert beim Texten. Wenn er einen Text schreibt, gibt es im Kopf schon eine Melodie dazu, die dann zuerst an der Gitarre weiter entwickelt wird, ehe er das "Konzept" dann dem Rest der Band vorstellt. Dann wird diskutiert und der Song dementsprechend ausgearbeitet.”

Was war bisher Euer tollster/ätzendster Moment auf der Bühne?

“Es gibt viele tolle Momente. Spontan z.B. die Aktion des BBSC's , als sie auf der G.O.N.D. ein langes Banner in die Luft gehalten haben, wo "Danke ENORM" drauf stand. Da hat‘s einem schon ein wenig die Sprache verschlagen. Ebenso viele ätzende Momente gab es natürlich auch: Wenn z.B. bei einem Konzert ein Paar Faschos auf die Bühne springen und uns auf die Fresse hauen wollen. Wenn dann noch unsere Fans mit auf die Bühne springen und wir alle gemeinsam das braune Pack aus dem Laden befördern, vermischen sich dann sogar die ätzenden mit den tollen Erlebnissen.”

Habt ihr irgendwelche Alltime-Heroes, die Euch die ganzen Jahre hindurch inspiriert haben?

“Da gibt es über die Jahre einfach zu viele und da hat jeder von uns verschiedene.”

Enorm sind… (drei Worte)

“Ehrlich, bodenständig, zielstrebig.”

Punkrock bedeutet für Euch...?

“Schnelle laute Musik! Wir klassifizieren unsere Musik ungern und arbeiten nicht darauf hin einer bestimmten Zielgruppe anzugehören, sondern lassen uns von unserem Gefühl leiten und entwickeln uns gerne in alle Richtungen weiter.”

Was steht für Euch die nächsten Monate noch an?

“Erstmal steht am 13.06. der Release des neuen Albums und die Festival Saison an. Nebenbei arbeiten wir gerade noch an einem neuen Musikvideo. Da erfahrt Ihr aber früh genug mehr drüber. Ansonsten geht‘s gegen Ende des Jahres wieder ran an neuen Stoff fürs nächste Album!”

Aktuelles Album: Zur Hölle und zurück (Sunny Bastards / Soulfood)
© 01. Juni 2014  WESTZEIT ||| Text: Micky Repkow
Juni 2014

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